Energieausweis Baumeister-Expertenpool

Der Energieausweis eines Hauses zeigt mit der Energiekennzahl (Einheit KWh/m2.a) eine vergleichbare Größe seines Heizwärmebedarfes an. Energieausweise müssen sowohl bei Neu-, Zu- und Umbauten als auch seit 2009 bei Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Gebäuden vorgelegt werden. Weiters werden sie bei Wohnbauförderungen und anderen Förderungen im Bereich der Thermischen Sanierung zwingend vorgeschrieben.

Die Berechnungsvorgaben für die Erstellung von Energieausweisen sind normiert und finden sich in den Bauordnungen (siehe OIB-Richtlinie 6 „Energieeinsparung und Wärmeschutz“) sowie in der einschlägigen Normung (z.B. ÖNORM H 5055 „Energieausweis für Gebäude“).

Grundsätzlich ist für die Berechnung von Energieausweisen komplexes bauphysikalisches Wissen erforderlich, über das jedenfalls der Baumeister verfügt. Aus der Sicht des Berufsrechtes sind für die Berechnung von Energieausweisen nach Ansicht des BMWFJ mehrere Gewerbe bzw. Berufe befugt (z.B. Baumeister, Ziviltechniker einschlägiger Fachrichtung, Technische Büros – Ingenieurbüros einschlägiger Fachrichtung, usw.). In dieser Datenbank finden sich jedoch ausschließlich Baumeister, die als eines Ihrer Spezialgebiete die Ausstellung von Energieausweisen angegeben haben.

Wenn Sie zur Datenbank bzw. zu diesen Ausführungen fragen haben, wenden Sie sich bitte an DI Robert Rosenberger von der Geschäftsstelle Bau der WKÖ, rosenberger@bau.or.at.